Trigonometrische Funktionen

Den Kosinus, Sinus und Tanges kennt ihr sicherlich schon aus der Geometrie. Hier werden nun die Funktionen dieser Operatoren vorgestellt.


Sinusfunktion

Die Sinusfunktion sieht folgendermaßen aus:

y=sin(x)

 

Der Graph des Sinus ist die sogenannte Sinuskurve, hier die wichtigsten Eigenschaften:

  • Die Sinuskurve ist periodisch mit einer Periode von 2π. (Das bedeutet nach 2π beginnt sie wieder von vorne). Daraus folgt: sin(x)=sin(x+2π)
  • Bei x=0 ist die Sinusfunktion 0 (also sie beginnt bei 0)
  • Die Nullstellen sind bei ganzzahligen Werten von π, also π, 2π, 3π, 4π....
  • Der Graph schwankt zwischen -1 und 1. Die Höhe- und Tiefpunkte sind bei π/2, also bei π/2, 2π/2, 3π/2....
  • Definitionsbereich: D=ℝ
  • Wertebereich: W=[-1;1]

Kosinusfunktion

Die Kosinusfunktion sieht folgendermaßen aus:

y=cos(x)

 

Der Graph der Kosinusfunktion ist die Kosinuskurve mit folgenden Eigenschaften:

  • So wie die Sinusfunktion ist auch die Kosinusfunktion periodisch mit der Periode 2π -> cos(x)=cos(x+2π)
  • Bei x=0 ist die Kosinusfunktion 1, also genau andersrum als die Sinusfunktion
  • Die Nullstellen sind genau da, wo die Hoch- und Tiefpunkte der Sinusfunktion sind, also bei π halben.
  • Die Hoch- und Tiefpunkte der Kosinusfunktion sind an den Nullstellen der Sinusfunktion, also an ganzzahligen Vielfachen von π.
  • Definitionsbereich: D=ℝ
  • Wertebereich: W=[-1;1]

Tangensfunktion

Die Tangensfunktion ist folgendermaßen definiert:

y=tan(x)

 

dabei ist der Tangens eine Zusammensetzung der Sinus- und Kosinusfunktionen, nämlich der Quotient von Sinus und Kosinus:

Mit diesem Wissen lassen sich die Nullstellen und Definitionslücken leicht bestimmen:

  • Nullstellen der Tangensfunktion sind dieselben wie bei der Sinusfunktion
  • Definitionslücken sind an den Stellen, an denen die Kosinusfunktion 0 ist, da man ja nicht durch 0 teilen darf. Also an den Nullstellen der Kosinusfunktion.
  • Die Periode ist genauso wie bei der Kosinus- und Sinusfunktion π
  • Definitionsbereich: D=ℝ\{(ℤ+1/2)·π} (das bedeutet einfach, dass im Definitionsbereich ganz ℝ ist, außer alle vielfachen von π, die durch einhalb geteilt werden können. Also anders gesagt es ist überall definiert außer an den Nullstellen der Kosinusfunktion.)
  • Wertebereich: W=ℝ


Funktionen modulieren

Allgemein kommen die Funktionen eher selten in der reinen Form wie oben vor sondern eher in der Form:

 

y=a·sin(bx+c)+d

y=a·cos(bx+c)+d

  • a gibt die Amplitude an, also den höchstmöglichen Wert, wenn er 1 ist (wie in der Form von ganz oben), dann schwankt die Amplitude zwischen 1 und -1. Wäre a=2 so würde die Funktion zwischen 2 und -2 schwanken. (Probiert es doch mal aus im Graph Zeichner oben ;))
  • b verändert die Periode. Je größer b, umso kürzer ist die Periode, also desto gestauchter ist die Funktion
  • c verschiebt die Funktion nach links und rechts, ist c>0 so wird die Funktion nach links verschoben und ist c<0 wird sie nach rechts verschoben
  • d verschiebt die Funktion nach oben oder unten, wie ihr es schon aus linearen Funktionen kennt, dort heißt es dann meist t ;)

Ableitungen der jeweiligen Funktionen

Ableitung der Sinusfunktion:

Ableitung der Cosinusfunktion:

Ableitung der Tangensfunktion:

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