Gauß-Algorithmus

Dies ist ein recht einfaches Verfahren lineare Gleichungssysteme zu lösen. Ihr kennt dies bereits in gewisser weise aus der Schule als Additionsverfahren, Gleichsetztungsverfahren usw. Der Gauß-Algorithmus besteht darin, durch geschicktes Verketten der drei elementaren Umformungen aus einem Gleichungssystem ein anderes zu konstruieren, welches die selbe Lösungsmenge hat, aber in Zeilenstufenform gegeben ist, also einfach zu lösen ist.

 

Beispiel:

Wir betrachten das Gleichungssystem

 

X1 + 2X2 + 3X3 = 1

2X1 + 4X2 + 7X3 =4

4X1 + 2X2 = 0.

 

Nun multiplizieren wir die erste Gleichung mit −2 und addieren sie zur zweiten und erhalten das System

 

X1 + 2X2 + 3X3 = 1

X3 = 2

4X1 + 2X2 = 0.

 

Nun addieren wir das −4-fache der ersten Gleichung zur dritten und erhalten das System

 

X1 + 2X2 + 3X3 = 1

X3 = 2

−6X2 − 12X3 = −4.

 

Nun vertauschen wir noch die zweite mit der dritten Gleichung und erhalten ein System in Zeilenstufenform:

 

X1 + 2X2 + 3X3 = 1

−6X2 − 12X3 = −4

X3 = 2

 

Hier können wir die Lösung X3 = 2, X2 = −10/3 und X1 = 5/3 einfach ablesen.

 

Also geht es dabei nur darum, die Gleichung so umzuformen, dass die Gleichung dann in Zeilenstufenform steht. Es wird versucht ein Xi "los zu werden", solange bis die Gleichung dann in Zeilenstufenform steht.

Effiziente Schreibweise für Gleichungssysteme

Ein lineares Gleichungssystem ist gegeben durch die Koeffizienten aij und die bk’s, deshalb kann man es auch so schrieben, dass man nur jeden Faktor hin schreibt und was hinter dem = steht. Das sieht dann so aus:

So lässt sich der Gauß-Algorithmus leichter berechnen:

Die Lösung X3 = 11/3 , X2 = −3/5, X1 = −24/5 kann man fast direkt ablesen.

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Aktien für Anfänger: Wie Studenten an der Börse starten können

Studenten und Aktien – passt nicht zusammen. Eine verbreitete Sichtweise, die sich unter anderem aus der Tatsache speist, dass angehende Akademiker selten mit Geld um sich schmeißen können. Aber: Für Studenten werden die Börsen zunehmend interessanter. Der Trend, dass wieder mehr Aktien gezeichnet werden – über den Beispielsweise auch das Handelsblatt berichtet – geht nicht an Studenten vorbei.

 

Damit diese Anlegergruppe von den Renditen an den Börsen profitiert, braucht es allerdings ein paar Voraussetzungen. Hierzu gehört einerseits das Wertpapierdepot. Letzteres ist unverzichtbar, um Aktien und andere Wertpapiere zu handeln. Gleichzeitig braucht es auch das nötige Know-how. Ohne Börsenwissen werden beim Trading Fehler gemacht, die teuer werden.

Abbildung 1: Wenn Studenten in Aktien investieren möchten, sollten sie vorher einiges bedenken. Mit der richtigen Strategie und dem passenden Aktiendepot lassen sich hier jedoch durchaus Erfolge feiern.
Abbildung 1: Wenn Studenten in Aktien investieren möchten, sollten sie vorher einiges bedenken. Mit der richtigen Strategie und dem passenden Aktiendepot lassen sich hier jedoch durchaus Erfolge feiern.
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